Q10

Wirkungsweise

Die vitaminähnliche Substanz Q10 ist ein wichtiger Bestandteil der Atmungskette und somit an der Erzeugung körpereigener Energie beteiligt.
Die Mitochondrien in unseren Zellen gewinnen Körperenergie (ATP) aus der Sauerstoffverbrennung, und ohne Q10 wäre dies nicht möglich. Es spielt bei der zellulären Energiebereitstellung selbst eine zentrale Rolle.
So wirkt sich das Coenzym unter anderem auf die Muskeltätigkeit, die Nervenaktivität, die Zellregenerationsprozesse und Immunreaktionen aus. All dies "funktioniert" nur dann optimal, wenn die Zellen ausreichend mit Q10 versorgt sind.

Die Verbrennung von Sauerstoff zwar eine sehr effiziente Art der Energiegewinnung, hat aber einen großen Nachteil. Es entstehen freie Sauerstoffradikale, welche den Zellkern, die Mitochondrien und andere biologische Strukturen schädigen oder zerstören können. Damit dies nicht passiert müssen spezielle Entgiftungssysteme aktiv werden, die die Radikale neutralisieren können. Dazu zählen bestimmte Enzyme, Vitamine und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe wie Anthocyane (enthalten beispielsweise in Rotwein) oder Katechine (etwa aus dem Grüntee). Hier kommt auch das Coenzym Q10 wieder ins Spiel. Es ist eines der wichtigsten Antioxidantien und kann freie Radikale unschädlich machen sowie das wichtige Vitamine E regenerieren.

Der Körper kann Q10 selbst synthetisieren, doch bei einer erhöhten Belastung mit Radikalen durch extreme körperliche Anstrengung, Entzündungskrankheiten oder Umweltbelastungen wird das Coenzym schnell verbraucht, der Q10-Bedarf somit erhöht. In diesem Fall sind besonders die Organe betroffen, die einen hohen Energiedurchsatz haben, wie etwa Herz, Muskeln und Gehirn.

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