Das Coenzym Q10
Bei Q10 handelt es sich um eine körpereigene, orthomolekulare Substanz, die auch Ubichinon genannt wird. Schon 1957 wurde sie von dem amerikanischen Arzt Dr. Karl Folkers erforscht. Ein "Ubichinon" (auch Coenzym Q genannt) ist ein Chinonring, der ein oder mehrere Isoprenmoleküle als Seitenkette hat. Bei 10 Molekülen handelt es sich um das für den menschlichen Organismus wichtige Q10-Ubichinon. Doch nicht nur Menschen brauchen Ubichinone - tatsächlich sind alle Lebewesen auf dieser Erde darauf angewiesen. Q10 ist in den Mitochondrien dafür zuständig, die Adenosin-Tri-Phosphat-Molekülteile zum fertigen ATP-Molekül zusammen zu fügen, durch das die Energie entsteht, die unser Körper zum leben braucht. Q1O ist demnach ein Grundbaustein in der Atmungskette unseres Körpers und erhöht die Sauerstoffzufuhr in allen Zellen.
Man kann in Bezug auf Ubichinone auch von Vitaminoiden sprechen, da sie vitaminähnliche
Funktionen haben und auch stukturell mit ihnen verwandt sind, der Körper sie aber selbst
synthetisieren kann. Allerdings nur in begrenzten Mengen, weshalb es in einigen Fällen wichtig
ist, Q10 auch mit der Nahrung zu sich zu nehmen. Es ist in vielen Lebensmitteln, vor allem jedoch
in Fleisch, Eiern und Fisch enthalten. Der Hauptlieferant von CoQ10 ist allerdings Rindfleisch.
Wenn es extrahiert wird, handelt es sich um ein gelb-organgenes, kristallines Pulver ohne jeglichen
Geruch oder Geschmack.
